design by: get-templates.net
         

Dakar 2010 - VW begrüßt Route der Rallye Dakar

Die Vorfreude bei Volkswagen auf die Rallye Dakar 2011 ist riesig. Legendäre Pampa, Atacama-Wüste und schwindelerregende Höhen der Anden zum Dritten: Titelverteidiger Volkswagen sieht sich vom 02. bis 15. Januar 2011 mit einer noch härteren Route der Rallye Dakar konfrontiert.

Die dritte, in Argentinien und Chile ausgetragene Auflage der härtesten Herausforderung im weltweiten Motorsport bietet den Teilnehmern vielfältigere Wüstenabschnitte, schnellere Schotterpassagen und verwundenere Pass-Straßen als je zuvor. Die beiden zurückliegenden Ausgaben der Rallye Dakar in Südamerika hatte Volkswagen im Januar 2009 und 2010 jeweils mit dem Race Touareg für sich entschieden und ist damit der bislang einzige Automobil-Hersteller, der die legendäre Wüstenrallye mit Diesel-Technologie gewann. Im Januar 2011 stellt sich Volkswagen der "Mission Hattrick" und nimmt den dritten "Dakar"-Sieg in Folge als großes Ziel in Angriff. Welche Route die Titelträger Carlos Sainz/Lucas Cruz (2010), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (2009) und Co erwartet, stellte der Veranstalter A.S.O. (Amaury Sport Organisation) jetzt in Paris vor.

Zakłady bukmacherskie Zakłady bukmacherskie w Internecie

"Wir begrüßen die neue Route, auf die wir jetzt einen ersten Vorgeschmack bekommen haben", so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Es gibt zwei ‚Dakar‘-Grundsätze: Erwarte das Unerwartete und die nächste ist immer die härteste ‚Dakar‘. Angesichts noch fordernder Sandpassagen in der Atacama-Wüste und einer noch weiter nach Norden in bislang unbekannte Gebiete führenden Route bleibt sich die A.S.O. als Veranstalter der Rallye Dakar auch für die Ausgabe 2011 in dieser Hinsicht mehr als treu. Der größte Gegner ist und bleibt die Rallye Dakar selbst. Wir sollten dabei aber unsere sportliche Konkurrenz nicht unterschätzen."

Chiles Großer Norden und Argentiniens legendäre Pampa als ideales Offroad-Terrain

Weit bis in die sandigen Tiefen der Atacama-Wüste, mit Highspeed durch "La Pampa" und bis an die Grenzen Boliviens und Perus: Die "Dakar"-Route 2011 erfüllt erneut gewohnte Superlative. 2011 lernen die Teilnehmer ein neues Abenteuer noch facettenreicherer Wüstenpassagen kennen. Neben neuen Klassikern wie den weißen Dünen vom Fiambalá führt die Route erstmals bis zum einzigen Ruhetag an die peruanische Grenze Chiles in die Stadt Arica und damit in eine ganz neue Art Wüste.

sts sts oferta bukmachera

Zuvor steht jedoch der Start der Rallye in Argentiniens Metropole Buenos Aires mit Gänsehaut-Garantie auf der Agenda. 2009 und 2010 bildete der zeremonielle Start einen von vielen emotionalen Höhepunkten. Der erste Teilabschnitt der Rallye Dakar 2011 auf Zeit wird am 02. Januar 2011 zwischen Victoria und Córdoba ausgetragen und liefert denjenigen, die bereits in den Jahren zuvor am Start waren, eher bekanntes Terrain. Doch bereits unmittelbar im Anschluss erschließt die "Dakar" neues Offroad-Territorium.

Durch die Gebirgszüge und Hochplateaus der Sierras Pampeanas führt die Route über San Miguel de Tucumán nach San Salvador de Jujuy – in neue Etappenzielorte und hoch an die argentinisch-bolivianische Grenze. Entlang des Paso de Jama überquert der Rallye-Tross die Anden nach Chile. Calama und das bereits 2010 als "Dakar"-Bestandteil bekannte gewordene Iquique – mit seiner atemberaubenden Zielankunft – bilden die letzten beiden Stationen vor Arica, das den nördlichsten Punkt aller drei bislang in Argentinien und Chile ausgetragenen "Dakars" markiert.

Den Eroberungstouren im Norden Argentinien und Chiles folgt erst nach dem einzigen Ruhetag am 08. Januar 2011 in Arica vertrautes Gebiet und bekannte Etappenzielorte: Antofagasta und Copiapó sind die Schlusspunkte in Chile, nach der Überquerung des San-Francisco-Passes über die Anden zurück nach Argentinien stehen Fiambalá, San Juan und Córdoba als weitere Zielorte an, ehe am 15. Januar 2011 zwischen Córdoba und Buenos Aires der "Dakar"-Sieger 2011 final ermittelt und bei der Zielankunft in der Drei-Millionen-Einwohner-Stadt emotional gefeiert wird.

"Mission Hattick": Sainz und Co freuen sich auf die neue Herausforderung

Die angesichts ganz neuer Arten von Terrain noch forderndere Route wird vom aktuellen Titelträger der "Dakar" begrüßt. "Die Rallye Dakar einmal zu gewinnen war ein großer Traum von mir, der im Januar nach einem extrem harten Kampf endlich in Erfüllung gegangen ist", so Carlos Sainz, der gemeinsam mit seinem spanischen Landsmann Lucas Cruz den knappsten "Dakar"-Vorsprung aller Zeiten vor seinen Volkswagen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk und Mark Miller/Ralph Pitchford ins Ziel brachte und gemeinsam mit ihnen einen historischen Dreifachtriumph für Volkswagen sicherte. "Erfolg macht immer noch hungriger auf Erfolg. Deswegen freue ich mich darauf, angesichts der neuen und vielversprechenden Route im Januar 2011 zurückzukehren."

Südamerika bleibt Austragungsort

Die Rallye Dakar wird auch im nächsten Jahr in Südamerika ausgetragen. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit den französischen Organisatoren der härtesten Rallye der Welt erzielt worden. Das teilte der stellvertretende Leiter des nationalen Sportinstituts, Gabriel Ruiz-Tagle, mit.

Fortuna Fortuna opis bukmachera

Wie schon in den beiden Vorjahren werde die Rallye wieder in Argentinien und Chile zugleich stattfinden, berichteten nationale Medien.

Eine offizielle Bestätigung durch die Veranstaltungsfirma der Rallye, das französische Unternehmen ASO, gab es bis Samstag zunächst nicht. Sie wurde für die kommende Woche erwartet. Der zweimalige Dakar-Sieger VW hatte sich schon zuvor für eine dritte Dakar in Südamerika ausgesprochen.

Sponsoren sollen finanzielle Lücke schließen

Angesichts der nach dem verheerenden Erdbeben in Chile vom 27. Februar notwendigen großen Ausgaben für den Wiederaufbau sei der finanzielle Beitrag des südamerikanischen Landes für die Ausrichtung der Rallye von sieben Millionen Dollar (fünf Millionen Euro) auf fünf Millionen Dollar gesenkt worden. Die Lücke solle durch Sponsoren geschlossen werden, berichteten nationale Medien am Samstag. Auch Argentinien habe einen geringeren Beitrag durchgesetzt.

Die traditionsreiche Rallye Dakar war erstmals 1978 von Paris nach Dakar - Hauptstadt des Senegal in Westafrika - veranstaltet worden. 2008 musste das jährlich ausgetragene Rennen wegen Terrordrohungen in Nordafrika abgesagt werden. Ab 2009 wurde sie nach Südamerika verlegt. Beide Rennen gewann Volkswagen mit Race-Touaregs.

Dakar 2010 - VW plädiert für Südamerika

Volkswagen würde nach zwei Siegen nacheinander bei der "Dakar" auch die nächste Ausgabe der härtesten Rallye der Welt lieber wieder in Südamerika fahren. Die Entscheidung über eine Teilnahme von VW an der Dakar im kommenden Jahr sei jedoch noch nicht gefallen, sagte Sprecher Stefan Moser.

Der Vorstand werde das voraussichtlich Ende Februar bekanntgeben.

Auch Rallye-Leiter Etienne Lavigne hat noch nicht mitgeteilt, wo die Dakar 2011 ausgetragen werden soll. "Es stimmt, dass der Wunsch da ist, wieder nach Afrika zurückzukehren", sagte er am vergangenen Wochenende nach dem Ende der Rallye in Buenos Aires. Der Anschlag auf die togolesische Fußball-Nationalmannschaft kurz vor Beginn des Afrika Cups in Angola dürfte die Entscheidung für Afrika jedoch erschweren.

Südamerikaner bestechen durch Freude

Moser begründete die VW-Präferenz für Südamerika vor allem mit der Begeisterung der hunderttausenden Zuschauer in Südamerika. "Sie könnten durch Deutschland fahren und 100 Euroscheine aus dem Fenster werfen und sie würden nicht so begeisterte Zuschauer sehen wie hier, wenn die Rennautos vorbeifahren", sagte Moser. Landschaftlich seien Argentinien und Chile genauso interessant wie Afrika. "Es ist einfach besser, an Menschen vorbeizufahren, die sich freuen", fügte er hinzu. In Afrika sei das Umfeld schwieriger. "Bei der letzten Dakar in Afrika mussten wir fünf Windschutzscheiben auswechseln, weil die Autos mit Steinen beworfen worden waren", erinnerte sich Moser.

Progresja Progrescja metoda gry

Außerdem sei Südamerika für Volkswagen ein wichtiger Markt, wo VW auch große Produktionsstätten in Brasilien und Argentinien unterhalte. "Hier haben wir viele begeisterte Mitarbeiter, die mit anpacken", sagte Moser. Die diesjährige Dakar, bei der gleich drei Race-Touaregs auf den ersten drei Plätzen gelandet waren, hatte VW auch für die offizielle Vorstellung des ersten selbst entwickelten Pickups Amarok genutzt. Das Fahrzeug für den Weltmarkt wird nur im VW-Werk in Argentinien produziert.

Dakar 2010 - Carlos Sainz: "Man braucht Ziele"

Die Erfüllung eines lang gehegten Traums: Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz hat in Argentinien und Chile die Rallye Dakar 2010 gewonnen. Der Spanier feierte bei der härtesten Prüfung im weltweiten Motorsport gemeinsam mit Lucas Cruz den allerersten Dakar-Sieg in der Automobilwertung.

Was bezeichnen Sie als Ihren größten Erfolg Ihrer Motorsport-Karriere?

Carlos Sainz: "Das ist so leicht nicht zu beantworten. Ich habe zwei Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen und jetzt die Dakar. Beides sind im Grundsatz ähnliche, jedoch auch komplett unterschiedliche Disziplinen. Und sie sind schwer zu gewinnen. Ganz klar: Die Rallye Dakar ist ein großes Rennen mit einer enorm hohen sportlichen Bedeutung. Sie für sich entschieden zu haben, macht mich richtig stolz, denn ich habe sie auf meine Art gewonnen, mit meinem Verständnis von diesem Sport."

Wieviel Erfahrung braucht es, eine "Dakar" zu gewinnen?

"Als Erstes braucht man ein siegfähiges Auto. Das habe ich mit dem Race Touareg dieses Jahr gehabt, das habe ich auch schon vergangenes Jahr gehabt. Doch damals haben unglückliche Umstände den Sieg vereitelt. Dieses Jahr konnten wir es umsetzen. Ich musste nach meinem Einstieg in den Marathon-Rallyesport 2005 erst einmal lernen, im tiefen Wüstensand schnell und fehlerfrei zu fahren. Das mir das gelungen ist, zeigt sich darin, dass ich mich weder 2009 noch 2010 bei der Dakar festgefahren habe. Dazu braucht es in der Tat Erfahrung."

Und wie viel Geduld ist für einen "Dakar"-Sieg nötig?

"Als ich in diese Disziplin gewechselt bin, musste ich daran arbeiten, geduldig zu bleiben. Das macht einen großen Unterschied zu Sprintrallyes aus. Während der gesamten Rallye, während der Prüfungen, selbst im Biwak man muss permanent geduldig bleiben. Gerade bei der Dakar kann man sein Glück nicht erzwingen, dazu ist der Sport viel zu komplex. Ich glaube, das habe ich in den vergangenen Jahren immer mehr verinnerlicht."

Es scheint so, als hätten Sie in diesem Jahr aus taktischen Gründen bewusst auf Tagessiege verzichtet, um so selten wie möglich am folgenden Tag die Route eröffnen zu müssen was ein echter Nachteil ist. Pures Kalkül?

"In der Tat kann man den Eindruck gewinnen, dass ich nicht so sehr auf Tagessiege aus war. Um ehrlich zu sein, habe ich dennoch permanent alles gegeben, hatte das ein oder andere Mal allerdings Pech mit Staub und Reifenschäden. In der zweiten Woche ist dieser Eindruck aber zu Recht entstanden: Wir haben mit der Führung im Rücken mehr auf die Schonung des Materials geachtet, obwohl mein Teamkollege Nasser Al-Attiyah mit mehr Risiko immer näher kam. Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen war während der gesamten Zeit aber immer ein guter taktischer Berater."

Gemeinsam mit Ihrem neuen Beifahrer Lucas Cruz sind Sie bislang ungeschlagen. Was macht den Unterschied?

"Es lief von Beginn an gut und wir haben die Vorbereitungsrallyes in Brasilien und im Orient für uns entschieden. Wir haben eine gute Beziehung zueinander und Lucas macht einen herausragenden Job. Alle drei Siege waren strategisch gut herausgefahren. Ich glaube, wenn man diese Statistik betrachtet, dass wir unsere Sache gut gemacht haben."

Wie würden Sie ihre Beziehung zu Lucas Cruz im und außerhalb des Cockpits beschreiben?

"Lucas ist zu allererst ein erstklassiger Beifahrer und Navigator. Dazu ist er eher ein ruhiger Typ und immer entspannt. Mit diesen Eigenschaften ist er die perfekte Ergänzung zu mir. Er ist hochprofessionell und nimmt seinen Job sehr ernst."

Die "Dakar" ist auch ein Teamsport. Wie wichtig ist es, ein gutes Team hinter sich zu haben?

"Zuvor haben wir darüber gesprochen, dass es ohne ein siegfähiges Auto unmöglich ist, die Dakar zu gewinnen. Dazu gehört für mich als Einheit das Team, das dieses Auto vorbereitet. Ein echtes Siegerteam also. Teil einer großartigen Mannschaft wie Volkswagen zu sein, macht mich stolz. Seit meiner Verpflichtung vor fünf Jahren hat sich die Truppe kontinuierlich weiterentwickelt. Jeder im Team weiß ganz genau, was er tut, und jeder ist extrem professionell in seinem Job. Selbst auf kleineren Rallyes ist jeder fokussiert auf den Erfolg. Das Ergebnis daraus ist der Dreifachsieg bei der Dakar, den sich das Team hart erarbeitet und verdient hat."

Wie kann man als Fahrer für die entsprechende Motivation sorgen?

"Ich sage mir immer: Du musst für deine Jungs gewinnen. Siege sind die beste Motivation. Die Mannschaft ist voll und ganz dem Sport und dem Erfolg verschrieben. Und diese erstklassigen Leistungen kann man nur damit belohnen, ebenfalls permanent alles zu geben. Meiner Crew an meinem Auto, meinem Ingenieur Gerard Zyzik und der Führungsmannschaft um Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen und Teammanager Peter Utoft ihre Mühen mit einem Dakar-Sieg zurückzahlen zu können, ist ein gutes Gefühl."

Die Rallye Dakar zu gewinnen war ein großer Traum von Ihnen. Haben Sie im Motorsport jetzt alles erreicht?

"Im Leben braucht man permanent Ziele, für die es sich zu leben lohnt, auf die man hinarbeiten kann. Wenn man dann eines dieser Ziele erreicht hat, einen Traum erreicht hat, ist da zunächst eine enorme Erleichterung. Doch dann setzt man sich wieder neue Ziele."

Welche Ziele verfolgen Sie für die Zukunft?

"Darüber habe ich so kurz nach der Dakar noch nicht so intensiv nachgedacht. Doch ich werde mich sicher bald mit Kris Nissen zusammensetzen." (lacht) "Vielleicht steigt Volkswagen ja in die Formel 1 ein das wäre gerade noch rechtzeitig für mich ..."

Dafür gibt es bald einen weiteren Sainz als Kandidaten. Wie wichtig ist Ihnen die Karriere ihres Sohnes Carlos jr., der kommende Saison in den Automobilsport einsteigen wird?

"Zuallererst ist sie für ihn wichtig. Er muss aus eigenem Antrieb diesen Sport betreiben und nicht, weil ich oder jemand anderes ihn davon überzeugen muss. Ich kann ihn nur so gut wie möglich unterstützen. Und zwar indem ich ihn nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel fördere. Carlos steigt aus dem Kartsport jetzt innerhalb der Red-Bull-Förderung in den Automobilsport auf. Und Racing ist eine komplett andere Disziplin als Rallye. Meine Ratschläge können deshalb zum Glück nur allgemein sein. Den Rest muss er sich selbst erarbeiten. Es wird sicher nicht leicht für ihn. Aber im Moment schägt er sich großartig."

Dakar 2010